GNZ, 23.01.2026
„Zentrales Motiv ist der gesunde Menschenverstand.“
Vor der Kommunalwahl im März:
Wählergruppe „Gemeinsam für Birstein“ (GfB) lädt zum Info-Abend ein.
Birstein. Die Wählergruppe Gemeinsam für Birstein (GfB) tritt in diesem März zum ersten Mal zur Kommunalwahl an. Ziel der Gruppe ist es, mit möglichst vielen Mitgliedern in das Birsteiner Parlament einzuziehen. Am Mittwoch, den 28. Januar, lädt die GfB ab 19.30 Uhr zu ihrem ersten Informationsabend in das Dorfgemeinschaftshaus in Mauswinkel ein.
Birstein lebt vom Miteinander – und genau dieses Miteinander möchte die Wählergruppe Gemeinsam für Birstein (GfB) stärken, heißt es in der Pressemitteilung. Beim Informationsabend möchte sich die GfB persönlich vorstellen und transparent darlegen, was sie antreibt. Dabei soll es um ihre Beweggründe für politisches Engagement, ihre grundlegenden Werte und Prinzipien sowie ihre politischen Inhalte und Ziele für die Gemeinde Birstein gehen. Die Veranstaltung soll nicht im Vortragsstil ablaufen, sondern einen offenen Austausch auf Augenhöhe bieten.
Die GfB verstehe sich als bürgernahe Wählergruppe, die zuhören will, wie es weiter heißt. Deshalb seien alle Interessierten eingeladen, Fragen zu stellen, Anregungen zu geben und mit den Kandidierenden sowie den Vorständen der GfB ins Gespräch zu kommen. „Politik darf kein Monolog sein“, so die GfB, „sondern muss aus dem Dialog mit den Menschen entstehen.“
Ein zentrales Leitmotiv der GfB sei der gesunde Menschenverstand. Ihre kommunalpolitischen Entscheidungen wollen die Mitglieder stets an einer einfachen, aber entscheidenden Frage ausrichten, wie die Wählergruppe schreibt: „Nützt die beabsichtigte Maßnahme Birstein, den Menschen vor Ort und der Allgemeinheit?“ Ist dies der Fall, „dann sind wir als GfB mit Überzeugung dabei“, schreibt die Gruppe.
Die Veranstaltung richte sich an alle Bürger – unabhängig von politischer Vorerfahrung oder ehemaliger Parteizugehörigkeit. Wer wissen möchte, wofür die GfB steht, wer hinter den Kandidierenden steckt und wie Kommunalpolitik in Birstein gemeinsam gestaltet werden kann, sollte sich diesen Abend nicht entgehen lassen, heißt es in der Pressemitteilung.
Nützt ein Projekt nur einigen Wenigen, dann werde sich die Wählergruppe dagegenstemmen, denn: „Das schadet dann der Allgemeinheit – das ist nicht Aufgabe der Politik“, so der auf Position acht gewählte Landwirt und Tischler Manuel Landmann (45) aus Mauswinkel. „Wir sind ländliche Region, da müssen wir auch zur Landwirtschaft stehen. Genau das werde ich tun“.
Der in Lichenroth wohnende 35-jährige Meister für Land- und Baumaschinentechnik, Andreas Greb, tritt ebenfalls als politischer Neuling für die GfB an. „Auch ich stehe für konstruktive Politik, wir werden mit praxisnahen Vorschlägen und Anträgen zu überzeugen wissen.“ Insbesondere der Gemeindewald und dessen Pflege sowie die zielgerichtete Bewirtschaftung täten Not. „Darum müssen wir uns kümmern, ich werde mein Fachwissen einbringen.“, wird er zitiert.
Auf Position 10 wurde der Untersotzbacher Rene D‘ Angelo nominiert. Der 48-jährige Finanzbeamte habe sich bewusst für die GfB entschieden und damit eine klare Position bezogen. „Als ehemaliger Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses habe ich mich der GfB im November 2025 angeschlossen. Mich überzeugt die spürbare Dynamik innerhalb der GfB. Hier engagieren sich Menschen aktiv und mit Überzeugung. In diesem Umfeld fühle ich mich richtig aufgehoben“, so D‘ Angelo.
Alle drei Kandidaten haben eines gemeinsam, schreibt die GfB: Sie seien verheiratete Familienväter im besten Alter und lieben ihre Heimat, die Großgemeinde Birstein. Deswegen wollen sie politische Verbesserungen erreichen. So ist ihr personelles Angebot zu verstehen.
Weitere Information zur GfB gibt es im Internet unter gfb-birstein.de, bei Instagram unter gemeinsamfuerbirstein und bei Facebook unter Gemeinsam Für Birstein.

